ABOUT UPCYCLING

METHODE

Die Methode des Upcyclings ist oft das Patchwork und die Kollage. Viele Objekte können als Ready-Made verwendet werden, andere brauchen eine intensive Auseinandersetztung und die einzelnen Schritte müssen in der Planung weiter vertieft und bedacht werden. Die lineare Vorgehensweise, die ich vorschlage, kann auch uminterpretiert und willkürlich gelesen werden. Eine Unterscheidung treffe ich jedoch für die Beschaffung und die Gestaltung, wobei nicht immer beides getan werden muss, jedoch gleich wichtig ist. Letztendlich dient diese Auflistung dazu, den Prozess verständlich zu machen: Es gibt kein Endprodukt, alles ist ein Prozess.

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Obsolescence

Durch Abriss oder Sanierung ausgemusterte, weggeworfene oder zu verschrottende Bauteile. Abgenutzte, alt gewordene, aus der Mode gekommene, wertlose Produkte die auf natürliche oder künstlich beeinflusste Art veraltet sind oder altern werden oft ausgetauscht, können aber problemlos auch weiterhin verwendet werden.

Sortieren

Vor Ort werden Bauteile nach Qualität, Quantität und Verwendbarkeit untersucht. Gibt es Einzelstücke die sofort weiterverwendet werden können oder eine Vielzahl von Komponenten die erst verändert und angepasst werden müssen? Die Sortierung ist sowohl der Vorgang als auch das Ergebnis eines Auslesens und Ordnens. Wichtig ist die Zuordnung von Quantität und Qualtität der einzelnen Bauteile nach Material, Sorte und Sortiment. Das Ziel des Sortiervorgangs ist ein Bauteilkatalog, eine Liste oder Verzeichnis.

Adaption

Neue Lösungen müssen an bestehende Strukturen angepasst werden. Durch experimentieren und ausprobieren sollen  flexible Lösungen erarbeitet werden. Bei einem optimierten Anpassungsprozess sollte der Bestand minimal verändert, aber maximal flexible Lösungen erzielt werden. Als Anpassungsfähigkeit, auch Adaptivität, Adaptabilität oder Flexibilität, wird die Fähigkeit zur Veränderung oder Selbstorganisation bezeichnet, dank der auf gewandelte äußere Umstände im Sinne einer veränderten Wechselwirkung zwischen (kollektiven) Akteuren untereinander oder ihrer Umgebung gegenüber reagiert werden kann.

ROLF SPECTACLES

rollende Räume
Weißenbach / Tirol
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Frachtboxen aus Holz, gebrauchtes Glas, ein paar Rollen drunter geschraubt - fertig war der neue Meeting Raum der Firma "ROLF SPECTACLES". Inspiriert vom Skate- und Freestyle-Sport wurden 2 flexible Büro-Boxen, als mobiles Raum-im-Raum System, geschaffen. Das Start-Up Unternehmen, dass feinste Holzbrillen in Tirol herstellt, ist schnell gewachsen, die Gründer fanden ihren Standort direkt am Lech in einer alten Fabrikhalle.

Machete

Burrito Kartell
Anichstraße Innsbruck
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Unter dem Motto "Futter für Fantasten" werden in der alten "Lausitzer Stuben" nun gerollte Teigfladen verspeißt. Die Betreiber wollten alles selber machen, eine Wand durfte ich jedoch nach meinen Vorstellungen gestalten.

Ho&Ruck

Bücherwurm
Hallerstraße Innsbruck
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Alte Bücher hat das Ho&Ruck, Sozialökonomische Betrieb in Innsbruck, genügend. Der 2nd Hand Möbelmarkt ist anlaufstelle für viele Menschen - Transitarbeitsplätze stellen eine neue Aufgabe für Langzeitarbeitslose dar. Es werden immer mehr, die Digitalisierung hat gerade erst begonnen - was wird aus dem Buch? Es stirbt aus oder es wird zur Kunst!

Haymongasse

 
Abrissparty
    Haymongasse Innsbruck
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Ein altes Prachenski-Haus wurde im Frühjahr in Innsbruck abgerissen. Wir waren dort und haben uns auf Schatzsuche begeben. Was aus den alten Bauteil wird ist noch nicht klar- klar ist, dass alte Zeugs ist viel zu Schade zum wegwerfen!

Man Van

Contact

PLEASE CONTACTE ME HERE _ OR JUST VISITE ME IN INNSBRUCK AND HAVE A COFE WITH ME AND DISCUSE YOUR PROJECT IDEA

Zeitgeist

Performer, Styler, Egoisten
Bernhard Heinzlmaier
Über eine Jugend, der die Alten die Ideale abgewöhnt haben
Der Neoliberalismus greift auf alle Sphären der Gesellschaft über – Schule, Familie, Kultur, Bildung. Die Gesellschaft ist zum Anhängsel des Marktes geworden. In verschulten und autoritär reglementierten Universitäten, in denen Bildung durch die unkritische Akkumulation von Fachwissen und dessen Abprüfung im geistlosen Multiple-Choice-Verfahren verdrängt wird, werden Jugendliche systematisch für die Verwendung im Markt hergerichtet. Kritische Reflexionen sind nicht mehr gefragt. Am Ende verlässt schön verpacktes Humankapital die bildungsökonomisch hocheffizienten Ausbildungsfabriken. Doch die gut ausgebildeten Ungebildeten sind ängstliche Kreaturen. Mit begrenztem Horizont und engem Herz geht diese neue Elite durch die Welt, die Angst im Nacken, von anderen, ebenso „coolen“ Charakteren wie sie selbst aus dem Feld geschlagen zu werden.
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